Angst vor Schmerzen ist normal, doch es besteht kein Grund zur Sorge

Mit einem Verhütungsschirmchen musst du nicht mehr daran denken, täglich die Pille zu nehmen, wöchentlich ein Pflaster zu wechseln oder monatlich einen Ring anzuwenden. Und obwohl das Verhütungsschirmchen eine der zuverlässigsten Langzeitverhütungen ist, zögern viele Frauen vor der Entscheidung für diese Verhütungsmethode – oft aus Angst vor den Schmerzen bei der Einlage.

Was kannst du erwarten?

Du solltest deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin konsultieren und ihn/sie bitten, dir die Einlage genau zu erklären. Hier möchten wir dich schon einmal informieren, was die Bedenken angeht.
TUT ES WEH? DIE EINLAGE DES VERHÜTUNGSSCHIRMCHENS
TUT ES WEH? DIE EINLAGE DES VERHÜTUNGSSCHIRMCHENS

Tut es weh?

Die meisten Frauen tolerieren das Einsetzen eines Verhütungsschirmchens gut. Dein Frauenarzt/Deine Frauenärztin kann dir einfache Schmerzmittel verschreiben, und in manchen Fällen kann der Muttermund betäubt werden.

Werde ich Beschwerden haben?

Nach dem Einsetzen können bei manchen Frauen Schmerzen und Schwindel auftreten. Sie sind meist mit den Schmerzen während der Regel vergleichbar und gehen zurück, wenn du übliche Schmerzmittel nimmst. Wenn die Schmerzen fortbestehen, wende dich an deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin. Das Verhütungsschirmchen führt mit der Zeit oft zu geringeren Blutungen und Regelschmerzen. Deine Regel kann sogar ganz ausbleiben.

Kann es herausfallen?

Dein Frauenarzt/Deine Frauenärztin wird sicherstellen, dass dein Verhütungsschirmchen korrekt eingesetzt ist und für 3 bzw. 5 Jahre an ihrem Platz bleibt. In seltenen Fällen kann das Verhütungsschirmchen verrutschen, weshalb du die korrekte Lage regelmäßig kontrollieren lassen solltest. Wenn du nach dem Einsetzen dauerhafte Schmerzen verspürst, wende dich sofort an deinen Frauenarzt/deine Frauenärztin.

ANDERE VERHÜTUNGSMETHODEN

Wenn das Verhütungsschirmchen nichts für dich ist, könnte es sinnvoll sein, diese Alternativen in Betracht zu ziehen:

Verhütungsschirmchen

Ein kleines „T“ aus flexiblem Kunststoff, das von deinem Frauenarzt/deiner Frauenärztin in die Gebärmutter eingesetzt wird. Dort setzt es eine sehr geringe Menge eines Hormons frei und wirkt je nach Präparat für bis zu 3 bzw. 5 Jahre.

Kupferspirale

Ein mit Kupferdraht umwickelter Körper, der Kupferionen abgibt. Kupferhaltige Verhütungsmittel werden von einem Frauenarzt/einer Frauenärztin in die Gebärmutter eingesetzt. Dort wirken sie für bis zu 3, 5 oder 10 Jahre.

Hormonimplantat

Ein kleines flexibles Silikonstäbchen, das von deinem Frauenarzt/deiner Frauenärztin auf der Innenseite des Oberarms direkt unter der Haut eingesetzt wird, von dort ein Hormon in den Körper freisetzt und bis zu 3 Jahre empfängnisverhütend wirkt.

Depotspritze

Eine Injektion, die in der Regel vom Frauenarzt/von der Frauenärztin verabreicht wird und drei Monate lang durch die Freisetzung eines Hormons in den Körper vor einer Schwangerschaft schützt.

Unsicher? sprich mit deinem frauenarzt

Vereinbare einen Termin bei deinem Frauenarzt/deiner Frauenärztin.

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